Kinderhospiz „Berliner Herz“ erhält wichtige Spende

TV-Showmasterlegende & Stiftungsbotschafter Jörg Draeger übergibt 35.000 Euro Spenden


In Deutschland sind über 50.000 Kinder und Jugendliche von einer lebensverkürzenden Krankheit betroffen. Allein in Berlin und Umgebung leben etwa 1.500 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer schicksalhaften Diagnose. Diese Betroffenen und deren Familien stehen tagtäglich vor kräftezehrenden Herausforderungen. Als Hilfsangebot können Sie sich unter anderem an stationäre Kinderhospize und ambulante Kinderhospizdienste wenden. Dort erfahren sie ein individuelles Hilfsangebot und dies ab dem Tag der Diagnose über den oftmals jahrelangen herausfordernden Pflegeprozess und über den Tod des geliebten Kindes hinaus. 17 solcher stationären Einrichtungen gibt es in der Bundesrepublik Deutschland. Für Familien aus Berlin und Brandenburg wird dieser Auftrag unter anderem vom Kinderhospiz „Berliner Herz“ wahrgenommen. In Trägerschaft vom Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg KdöR wird dort eine einzigartige Unterstützung geboten. Ambulante Angebote kombiniert mit teilstationärer und stationärer Pflege kommen hier aus einer Hand.

Auch freute sich TV-Showmasterlegende (u. a. „Geh aufs Ganze!“) und ehrenamtlicher Botschafter der Deutschen Kinderhospiz- und Familienstiftung Jörg Draeger und übergab offiziell den Spendenscheck in Höhe von 35.000 Euro an Claudia Thomas, Referentin für Fundraising beim Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg KdöR. „Ich bin mächtig stolz und auch gerührt, dass wir hier gemeinsam so Phantastisches erreicht haben. Danke, Danke und nochmals Danke an alle, die dabei mitgeholfen haben“, so Jörg Draeger.

„Wir sind sehr dankbar für diese großzügige Zuwendung und werden diese im Sinne unserer Betreuten bestmöglich einsetzen“, verspricht Claudia Thomas. „Wir im Kinderhospiz Berliner Herz bieten individuell gestaltbare Pflegezeiten an, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren. Auch ermöglichen wir ambulante Pflege und Unterstützung durch unsere Familienbegleiter, die betroffene Familien, Lebensgemeinschaften und Alleinerziehende im eigenen Wohnumfeld stundenweise bei der Pflege und Betreuung der erkrankten Kinder sowie der Geschwister unterstützen und so Freiraum für alltägliche und besondere Ereignisse schaffen. Dieser Ansatz eines offenen Betreuungskonzeptes ist deutschlandweit einmalig und schafft Raum, einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen oder den Pflegealltag mal hinter sich zu lassen“, so Thomas weiter.

Foto: Marcus Glahn